Luftkreuz in Teheran soll Dubai Konkurrenz machen

Vom 26.01.2017

Der Chef der staatlichen Iran Air ist nach dem Kauf von 100 Airbus-Maschinen optimistisch – trotz des schwierigen Verhältnisses zum Westen.

Anfang Januar holte Iran-Air-Chef Parvaresh den ersten Airbus aus Frankreich ab. (Foto: Getty Images)

Anfang Januar holte Iran-Air-Chef Parvaresh den ersten Airbus aus Frankreich ab. (Foto: Getty Images)

 

Wenn Iran Air mit den bei Airbus und Boeing bestellten rund 200 neuen Flugzeugen ausgerüstet ist, will die Fluglinie den Heimatflugplatz Teheran zu einem Drehkreuz ausbauen. Dies kündigt Farhad Parvaresh, Chef von Iran Air, im Interview mit dem Wirtschaftsmagazin BILANZ an.

„Über Teheran lassen sich Europa und Fernost viel effizienter verbinden als etwa über Dubai“, sagt Parvaresh in BILANZ. Iran Air hat nach dem Ende des jahrzehntelangen Embargos allein rund 100 Maschinen bei Airbus bestellt, die ersten werden jetzt ausgeliefert. Im ganzen Iran waren bislang nur 150 meist sehr alte Flugzeuge im Einsatz.

Parvaresh geht nicht davon aus, dass sich die nach dem Ende des Embargos verbesserten Beziehungen zum Westen unter der neuen US-Regierung wieder verschlechtern und den Flugzeug-Deal gefährden könnten: „Bisher haben wir alle nach internationalen Regeln nötigen Lizenzen, um die neuen Flugzeuge zu erhalten.”

Den gesamten Artikel lesen Sie in der Februar-Ausgabe der BILANZ, die am 27. Januar als Beilage der „Welt” erscheint. Anschließend ist die BILANZ im ausgewählten Zeitschriftenhandel verfügbar.